Amerikanische Statistiken sehen noch katastrophaler aus. Eine Behandlungsform, die auf breiter Basis angewendet einen Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen leisten könnte, ist die Dynamische Wirbelsäulen- und Gelenktherapie (DWG), eine Ergänzung und Weiterführung der Methode nach Dieter Dorn und Rudolf Breuß. Diese Technik ist sowohl einfach wie genial. Funktionelle Beschwerden, wie Wirbelfehl-stellungen oder -Blockierungen, Beckenschiefstände oder Beinlängendifferenzen, Ischialgien und Lumbago (Hexenschuss) sowie degenerative Veränderungen, wie Bandscheibenleiden, Gelenks- oder rheumatische Beschwerden und vieles mehr, sind leicht, risikolos und mit guten Erfolgsaussichten direkt am Ort des Geschehens zu "behandeln". Und selbst bei scheinbar unheilbaren Krankheiten, wie beispielsweise Skoliosen (seitliche Verkrümmungen der Wirbelsäule), kann mit dieser Methode behandelt werden. Die
Dynamische Wirbelsäulen- und Gelenktherapie ist bei Bedarf beliebig oft
wiederholbar. Sie arbeitet nicht mehr durch direkten Druck am Wirbelkörper selbst,
sondern über gezielten Muskelzug in Verbindung mit speziellen Bewegungen des Patienten
und ermög-licht damit ein gefahrloses Behandeln, u.a. bei Osteoporose oder nach
Operationen. Zuvor ist grundsätzlich die Wiederherstellung der Beckenstatik durch
Beseitigung funktioneller Beinlängendifferenzen (siehe Abbildung), Beckenfehl-stellungen
und Gelenksblockaden erforderlich. Während der
Prozess des Einrichtens im Bereich der fehlstehenden oder blockierten Wirbel und Gelenke
ansetzt, ist die Breuß-Behandlung
eine sanfte, energetische Rückenmassage, die einerseits muskuläre
Verspannungen löst, andererseits eine Regeneration unterversorgter scheinbar
"verschlissener" Bandscheiben einleitet und oftmals bereits ohne weitergehende Maßnahmen zu Linderung führen
kann. Darüber hinaus werden, sowohl für die Wirbelsäule selbst, als auch für die mit
dem Meridiansystem und den Bezugszonen korrespondierenden Organe, deutliche
energetische Impulse gesetzt. Beim WS-Richten kontrolliert der Behandler die Stellung der einzelnen Wirbelkörper. Im Falle einer Unregelmäßigkeit, die für geübte Hände deutlich spürbar ist, kann der Wirbel ohne Druck, durch sanfte Manipulation des für die Verschiebung verantwortlichen Muskels bei gleichzeitiger Ausführung bestimmter Bewegungen, in seine angestammte Position zurückkehren. Zuvor ist es erforderlich Beinlängendifferenzen, Hüftgelenks- und Beckenfehlstellungen, Gelenksblockaden und muskuläre Verspannungen zu beseitigen. Erst nach Herstellung einer korrekten Beckenstatik sind dauerhaftere Behand-lungserfolge möglich. Aber diese Therapie ist mehr als nur eine Wirbel- oder Gelenkskorrektur im herkömmlichen Sinne. Sie lebt unter anderem von dem Wissen der Wechselwirkungen zwischen Körper, Energiestrukturen und der Seele des Menschen und erreicht nicht nur die Wirbelsäule selbst, sondern über die Spinalnerven bzw. Energiemeridiane (u.a.die benachbarten Blasenmeridiane) die meisten Organsysteme unseres Körpers. Viele organische Erkrankungen und so genannte "funktionelle Störungen" haben häufig ihre Ursache in Fehlstellungen oder Blockaden einzelner oder mehrerer Wirbel bzw. Gelenke sowie in Verspannungen der dazugehörigen Muskulaturen. Unverarbeitete Probleme, Traumata und alles, womit wir uns nicht auseinandersetzen wollen, wird im wahrsten Sinne des Wortes im Körper gespeichert, häufig im Bereich der Rückenmuskulatur, im "Haus der Seele", wie die Chinesen treffend sagen. Die auf diese Weise aus ihrer Normalposition gezogenen Wirbel beeinflussen dann ihrerseits die aus den seitlichen Kanälen austretenden Spinalnerven, von denen jeder einen anderen Bereich unseres Organismus versorgt. Damit schließt sich der Kreislauf: Es manifestiert sich im Körper eine Erkrankung, die in der Regel sehr deutlich auf das ihr zugrunde liegende seelische Problem hindeutet (siehe Dr. Rüdiger Dahlke, Louise Hay usw.). Die Symptom- bzw. Organbezüge zu den einzelnen Wirbelkörpern sind auf der Seite Patienteninfos zu sehen. So kann man
beispielsweise bei einer ursprünglich auf Rückenschmerzen zielenden Behandlung
beobachten, dass chronische Erkrankungen des Magens (Fehlstellung des 6.
Brustwirbels), asthmatische Beschwerden (3. Brustwirbel) oder Kopfschmerzen (1.
Halswirbel-Atlas) sich nach dem Richten spontan verbessern oder sogar völlig
verschwinden. Tinnitus, Trigeminus und Zähne/Zahnfleisch reagieren häufig
und deutlich auf eine Behandlung des 3.Halswirbels. Bei einer Fehlstellung der mittleren Brustwirbel sind
einseitig ziehende Schmerzen im Rippenzwischenraum bis zum Brustbein, häufig
verbunden mit Atemnot, zu beobachten. Dazu gesellen sich, je nach
betroffenem Wirbelkörper, die entsprechenden organischen Beschwerden, wie
Herzprobleme/Rhythmusstörungen (2. Brustwirbel) oder Verdauungsprobleme (4.
bzw. 7. Brustwirbel). Bewegt sich während einer Therapie ein solcher Wirbel in seine ursprüngliche Lage zurück, dann ist es möglich, dass sich der beschriebene Vorgang umdreht: Es löst sich das "gespeicherte" seelische Trauma und rückt ins Bewusstsein (oder Unterbewusste) des Patienten zur Lösung des Konfliktes. Dieser Prozess kann allmählich ablaufen oder spontan ausgelöst werden - eine große Verantwortung für den Therapeuten, aber auch eine große Chance für den Patienten, sein Problem endlich erkennen und transformieren zu können. In unserer Praxis wird die DWG in der Regel in Kombination mit der selbst entwickelten Wirbelsäulen-Release-Technik und der Pneumatischen Pulsationstherapie angewendet, weil damit nach unseren Erfahrungen die deutlichsten Behandlungserfolge erzielbar sind. In der Regel reichen ein bis
zwei Behandlungen aus, wenn man bereit ist, mit speziellen
Selbsthilfeübungen eine Zeitlang an der Beckenstatik weiterzuarbeiten. Nach langjährigen Beschwerden
sollte man in bestimmten Abständen, je nach Bedarf, "nacharbeiten" lassen... Die
Dynamische Wirbelsäulen- und Gelenktherapie wird vornehmlich von Heilprak-tikern, Physiotherapeuten u. Krankengymnasten,
verschiedentlich auch von Ärzten praktiziert.
Zu dieser Therapieform bieten
wir in Berlin, Dresden und Hamburg Seminare an.
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